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“Von zwölf Perlen sind die Tore”

 Die 12 Edelsteine des himmlischen Jerusalem (Offenbarung 21)

12  Inventionen für (mitteltönig gestimmtes) Cembalo

von Hans-Peter Braun (2018)

 

Invention I                               Jaspis

Festivo

Invention II                              Saphir

Vivo

Invention III                             Chalcedon

Larghetto

Invention IV                            Smaragd

Wilder Tanz  

Invention V                             Sardonyx

Still pendelnd

Invention VI                            Sardis

Vivo

Invention VII                           Chrysolith

Agitato

Invention VIII                          Beryll

Largo

Invention IX                             Topas

Prestissimo

Invention X                             Chrysopras

Allegretto syncopato  

Invention XI                            Hyacinth                       

Moderato     

Invention XII                          Amethyst                                                                             Toccata ekstatica con corale                                                                                     

                                                                                                                                                                                     

 

Zur Komposition:

 

Die Vision des Sehers Johannes aus dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, entwirft ein himmlisches Jerusalem von überwältigender Schönheit, mit goldenen Gassen, mit Mauern und zwölf  Toren aus zwölf  verschiedenfarbigen Edelsteinen. Die Abmessungen der Stadt beruhen ebenfalls auf der Zahl zwölf. Es entsteht ein tröstliches Bild einer jenseitigen, leuchtenden und vielfarbigen Stadt. Die Kompositionn gibt diese Farbigkeit durch die alte, sogenannte mitteltönige Stimmung des Cembalos wieder. 8 große Terzen sind schwebungsfrei gestimmt. Die restlichen     4 großen Terzen klingen dafür unrein. Zu den einzelnen Inventionen werden die Steine projiziert. 1599 hat Philipp Nicolai in seinem “Freudenspiegel des ewigen Lebens”  für die Pestkranken in seiner Stadt den Choral “Wachet auf, ruft uns die Stimme” veröffentlicht.                                        Die dritte Strophe dieses Chorals ist in die letzte Toccata eingebaut. Der Dichter Philipp Nicolai besingt die himmlische Stadt voller Begeisterung:

 

Gloria sei dir gesungen

mit Menschen- und mit Engelzungen

mit Harfen und mit Zimbeln schön.

Von zwölf Perlen sind die Tore

an deiner Stadt wir stehn im Chore

der Engel hoch um deinen Thron.

Kein Aug hat je gespürt,

kein Ohr hat mehr gehört

solche Freude.

Des jauchzen wir

und singen dir

das Halleluja für und für.

Text und Melodie: Philipp Nicolai (1599) - 3. Strophe aus "Wachet auf ruft uns die Stimme"

 

Uraufführung: Sonntag, 13. Januar 2019, 17.00 Uhr - Kapelle des Evangelischen Stifts Tübingen

Klaus Schulten,  Cembalo

 * * *

 

!!! Erscheint im November 2018 bei Strube-Verlag/ München  Edition 3512:

Ich sing dir mein Lied

 

 

Einfache Vorspiele, Intros   und Begleitsätze manualiter

 

zu den 32 Wochenliedern des EG-Ergänzungsheftes (EG plus)

 

für Tasteninstrumente von Hans-Peter Braun - 2018 / Strube Edition 3512

 

Am 1. Adventssonntag 2018 wird die neue Wochenliedreihe der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) eingeführt. Sie orientiert sich am Kirchenjahr. Vorgesehen sind künftig zwei Wochenlieder pro Sonntag und Feiertag zur Auswahl, darunter auch 32 Lieder, die bisher nicht im Stammteil des Evangelischen Gesangbuchs (EG) enthalten waren.

 

Diese Sammlung  enthält einfache Intros, Vorspiele und Begleitsätze zu allen 32 Liedern.

 

Sie wendet sich in erster Linie an nebenberufliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, denen oft  nur kleinere Orgeln, einmanualige Instrumente, Klavier oder Keyboard zur Verfügung stehen. Die musizierfreudigen, kleinen Stücke können nebenbei auch als Modelle für den Unterricht im Liturgischen Orgelspiel dienen.

 

 

 

Zum Autor:

 

Hans-Peter Braun war u.a. zwanzig Jahre als Musikdirektor am Evangelischen Stift in Tübingen und als 1. Organist an der Stiftskirche Tübingen tätig. Er ist Honorarprofessor der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Seine Sammlung mit internationaler Orgelmusik für Unterricht und Gottesdienst, „Orgelspielen mit Hand und Fuß“, angeordnet nach Schwierigkeitsgraden, ist weit verbreitet.

 

 

 

 

 

Tübinger Stiftskirche läutet mit den Turmglocken Choräle

 

Das von Hans-Peter Braun initiierte, computergesteuerte Hammerwerk für die neun Läuteglocken im Turm der Tübinger Stiftskirche hat den Testlauf  2017 hinter sich. Eingespielt und im Computer gespeichert sind 70 Melodien aus dem Evangelischen Gesangbuch. Sie können per Hand am Computer im Turm abgerufen oder am Keyboard live gespielt werden. Eine kleine Auswahl  für das tägliche Glockenspiel führt durchs Kirchenjahr und wird von einem speziellen Programm gesteuert, das auch die jährlich wechselnden Festzeiten berechnen kann.            Werktags erklingen die Melodien um 11.55 Uhr, 17.55 Uhr und abends je nach Jahreszeit 18.10 Uhr,

19.10 Uhr oder 20.10 Uhr.

Auf der Homepage der Stiftskirche Tübingen  sind alle regelmäßig erklingenden Choräle als Videos abrufbar.

 

Glockenspiel - stiftskirche-tuebingen.de

 


Neuerscheinung "Gott- Dreifaltig"

für Solistenquartett, Chor und Streicher

Strube Edition 6939

(Näheres siehe bei "Veröffentlichungen")

 

 

 

 

 

Neuerscheinung Kinderbuch:

Das Regentröpfchen Pflatsch - Ein kleines Reisetagebuch

 

Text und Musik: Hans-Peter Braun – Illustrationen: Renate Stephan

Paramon Verlag / Frankfurt 2017 /  ISBN 978-3-03830-355 8 Preis: 14,80 €

Seit September 2017 ist das reizende Kinderbuchbuch auf dem Markt erschienen und auch über das Internet(Amazon u.a. Anbieter) sofort bestellbar. Auf der Frankfurter Buchmesse wird es im Oktober am Stand des Paramon-Verlags vorgestellt.

 

Zum Buch:

Auf einer Wiese liegen und in Wolken Drachen, Schiffe, Löwen oder Gespenster sehen, Wolkengebirge besteigen, eine schaurig-schöne Vollmondnacht erleben, einem Wassertropfen zusehen, wie er die Scheibe hinunterkollert, den Anfang des Regenbogens suchen, in die Unterwelt eintauchen, die Schönheit einer Schneeflocke bestaunen, um dann auf einer Wolke, vom Wind getrieben, ohne Pass alle Grenzen zu überschreiten … Die Welt der Natur ist voll von Rätseln, Geheimnissen und Geschichten. Kinder warten darauf, sie erzählt zu bekommen oder erfinden sie selbst. 

Der Autor und Komponist Hans-Peter Braun hat zusammen mit seinen Kindern aus diesen Erlebnissen das kleine Reisetagebuch des „Regentröpfchens Pflatsch“ samt einem Rätsellied entwickelt.

Ein Meerwassertröpfchen möchte nicht mehr salzig sein und beginnt ein neues Leben als Regentröpfchen.

Es klettert mutig an einem Sonnenstrahl auf eine Wolke und erlebt eine spannende Reise, landet in einer Pfütze, schließt Freundschaft mit dem Regentröpfchen Bubbel , gerät in eine Tropfsteinhöhle, wird zur Schneeflocke…  

Das Ende der Geschichte bleibt bewusst offen. Denn das Leben eines Regentröpfchens endet nie. Wir können ihm immer und überall begegnen. Vielleicht erzählt es uns dann weiter von seinen Abenteuern?

Der Autor will zeigen: Unter freiem Himmel gibt es viel Stoff für fantasievolle Tagträumer – da wird einem nie langweilig. 

 

Die Illustrationen der Künstlerin Renate Stephan fangen die Eigenschaften des Wassers wunderbar ein: tropfen, spritzen, fließen oder in allen Farben leuchten. Die angewandten Techniken können besonders in der Grundschule zum Nachahmen anregen. Das Buch kann ein Grundschulprojekt anstoßen, an dem sich die Fächer Bildende Kunst, Naturphänomene und Deutsch(Lesen, Vorlesen, Geschichten erfinden) beteiligen können.

 

ISBN 978-3-03830-355-8 Das Regentröpfchen Pflatsch, Ein kleines Reisetagebuch, gebunden 42 Seiten, 14,80€

 

 

Unterwasserwelt

 

 Gefangen in der Tropfsteinhöhle

Maranatha -Herr, komm bald!   

Kantate zum Reformationsfest (zum Lutherjahr 2017)

für Vokalquartett, Chor, Röhrenglocken, Vibraphon, Cajon, Saxophonquartett, Streicher

(2016)

- Sinfonia (Geläut "Nun bitten wir den heiligen Geist")

   für Röhrenglocken, Saxophonquartett, Violoncello Kontrabass

- Protestsong "Vielleicht, dass dein Kreuz allzuoft beschrieben"

   für Vokalquartett, gemischten Chor, Saxophonquartett, Streicher, Cajon 

- Call and Response "Aus tiefer Not"/ "In der Traurigkeit, für die du keinen Namen findest"

   für Tenor, Chor, Vibraphon und Streicher

- Choral "Darum auf Gott will hoffen ich (Martin-Luther)

   für Chor, Saxophonquartett und Streicher

- Aria "wer den Thron deines Herzens besetzt"

   für Soloquartett, Vibraphon und Streicher

- Motette im alten Stil  "In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit"

   für Chor, Röhrenglocken, Violoncello und Kontrabass

- Lesungen /Kolosser 2,3 - 3, 12-15 ; M. Luther: Aus "Von der Freiheit eines Christenmenschen"

- Turnaround "Als ein Kind bist du gekommen"

   für Soloquartett, Chor, Vibraphon und Streicher

- Choralkonzert "Das ewig Licht geht da herein" (Luther)

   für Vokalquartett, Chor, Saxophonquartett, Cajon, Röhrenglocken,Vibraphon, Streicher

 

Uraufführung  2017 in Ulm a.D.  und in Tübingen durch Solisten, den Chor des Evangelischen Stifts, die Camerata viva unter Leitung von Frank Oidtmann, Musikdirektor am Evangelischen Stift Tübingen

 

 (Partitur, Chorpartitur und Stimmenmaterial digital gesetzt beim Autor erhältlich) 

 

 

Uraufführung in der Stephanuskiche Tübingen am 9.7. 2017